Sonja Witte

Name: Sonja
Wohnort: Berlin
Warum bin ich da?: Um viele Inspirationen zu finden und nebenbei mein Referendariat zu machen.
Lieblingsbeschäftigung: im Freien sein, lesen, Yoga
Lieblingsfarbe: tiefes Blau
Lieblings-Gericht: Von Masala Dosa bis Palak Paneer, Hauptsache indisch.

Ohne Yoga wäre mein Leben nur halb. Wie ein Satz, der nicht zu Ende geschrieben wäre. Nach beinahe jeder Yogapraxis, ist das Gefühl da, dass etwas vollständiger geworden ist, einheitlicher und trotzdem vielfältiger und bewusster in seinen Teilen. Ein Paradox, das sich körperlich fühlen lässt, wenn alles kribbelt.
Dass ich nach langem Suchen über verschiedene Lehrer und Stile, von Sivanandayoga über Vinyasa bei Lalla und Vilas gelandet bin, habe ich einer Freundin zu verdanken. Nach der ersten Anusarastunde war ich so begeistert, ohne genau zu wissen worüber, dass mir klar war, so muss es weitergehen, das will ich entdecken. Was sich dadurch verändert hat, ist die Bedeutung: Asanas, die nicht nur körperlich gut tun, sondern die mit Bedeutung aufgeladen sind, die lebendig werden durch Sprache und den flackernden Geist liebevoll mit dem Körper verbinden.

 

Einen weiteren Beitrag von Sonja zur „Yogalehrer Vertiefungsausbildung: Am Anfang war ein (R)aum“ findet ihr hier.

Das 5-Minuten-Interview

Wer ist ….?
Bis vor einem Jahr war ich Germanistik- und Philosophie-Studentin in Tübingen und nun verbringe ich meine Zeit damit, als Deutsch- und Ethiklehrerin in den chaotischen Klassenzimmern einer Brennpunktschule in Kreuzberg meine Gelassenheit zu kultivieren. Was dabei hilft? Yogalehrerin und glückliche Karmayogini in der 300+ Ausbildung bei Lalla und Vilas sein.

Was hält Dich zusammen?
Meine Familie, meine Beziehung, meine engsten Freunde. Natur, Yoga und Bücher.

Wie bist Du zum Yoga gekommen?
Angefangen hat es vor eigentlich literarisch: Hermann Hesses „Siddharta“ hat auf den ersten Seiten durch die Worte „Atman“ und „Brahman“ so eine Verzauberung in mir ausgelöst, dass ich angefangen habe, Bücher über Buddhismus und Yoga zu lesen – und die Positionen auf den Bildern nachzuturnen. Nachdem mir dann mehrere Tage nach dem Üben des Schulterstandes der Hals weh tat, wusste ich, dass ich besser einen Kurs besuchen sollte.

Was ist Yoga für Dich?
Yoga ist für mich Verbindung. Mit mir und der Welt. Wie ein durchsichtiges Seil, das ich auswerfe (– oder das ausgeworfen wird nach mir?) nach innen, nach oben und nach draußen.

Was am Yoga bewegt Dich am tiefsten?
Der Gedanke, dass alles veränderlich und vergänglich ist und man trotzdem freudig „Ja“ dazu sagen kann.

Dein liebster Ort für ein Yoga-Retreat? 
Ich war erst auf einem einzigen Retreat – in Buckow. Was natürlich gut zu meiner Leidenschaft für Literatur und Yoga passt. Brechts Geist hat dort schon alles energetisch aufgeladen.

Was stimmt Dich freudig?
Morgens von Vogelgezwitscher wach werden, den Mond sehen und das Intro-Lied zu „Alfred Jodokus Kwak“.

Das Leben ist voll. Was heißt für Dich bewusst leben?
Voll bedeutet für mich komplex und vielfältig. Nicht einseitig. Bewusst zu leben, heißt für mich nicht nur das Schöne und Helle zu wollen, sondern die Grautöne und Nuancen wahrzunehmen und zu bejahen.

Womit verwöhnst Du Dich gerne?
Mit Eis. In Friedrichshain lauert an jeder Ecke die Verführung.

Zu welchem Kontext Deines Da Seins kannst Du uneingeschränkt „JA“ sagen? Zu allem, was mich zusammenhält.

Was macht Dich traurig?
Dass in Deutschland – und besonders in Berlin – vom Hintergrund der Eltern abhängt, ob ein Kind Chancen im Leben hat oder nicht.

Welche Musik kann Deinen Alltag immer erhellen?
Klingt etwas altbacken, aber wenn es eine Musik gibt, die mich uneingeschränkt erhellt (oder erhält?), dann ist das tatsächlich Bach.

Welche Kunst möchtest Du immer um Dich haben?
Bilder von Schiele, weil sie so pur sind.

Spontaner Wunsch, jetzt, in diesem Moment?
Auf Reisen sein.

Von wem lernst Du?
Von Lalla und Vilas, das ist ja klar. Schon so viel und so tief, das reicht für mehrere Leben. Und von meinen Schülern: nicht aufzugeben – auch wenn die Umstände nicht so blumig sind.

Deine liebste Wochenend-Beschäftigung?
Außer Yogawochenenden? Ins Grüne fahren und natürlich ausschlafen.

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