Kristin

Lalla und ich sind sehr beeindruckt von der Freude und Entschlossenheit, wie Schüler unserer parApara yogaAkademie das Erlernte umsetzen und Veränderungen initiieren. Gerne geben wir Ihnen hier Raum, Ihre Projekte vorzustellen. Kristin begleitet uns seit vielen Jahren und ist in Kiel als inspirierte Anusara Yoga Lehrerin unterwegs.

Name: Kristin Dahlhaus
Wohnort: Kiel
Warum bin ich da:Anfangs war es das Studium, später gab es keinen Grund aus Kiel weg zu gehen. Und der Sommer ist einfach großartig – das Meer, weite Landschaft, …
Lieblingsbeschäftigung:alles, was mich darin unterstützt im Körper zu sein … der Kontakt zur Natur, atmen und natürlich Yoga.
Lieblings-Gericht: viele, gerne multikulturell – bin ein Fan der Ottolenghi-Küche

Ich und mein Yoga

Als ich vor gut 10 Jahren erstmals mit Anusara-Yoga in Berührung kam, war ich bereits ausgebildete Yogalehrerin – jedoch nicht wirklich erfüllt, immer wieder bei anderen Lehrern unterschiedlichster Stile, und Bücher wälzend, auf der Suche nach guten Übungen. Dann kam eine Freundin aus Costa Rica zurück und schwärmte vom Anusara-Yoga. Bei dem Versuch mir ein Gefühl für diese spezielle Praxis zu vermitteln, ließ sie mich ein paar mal mit gespreizten Fingern und Zehen die Arme und Zehen nach oben und nach unten atmen. Das war alles. Und es reichte. Was ich spürte, war Energie – und das war ein echtes WOW für mich. So beeindruckend, dass ich mich über Jahre hinweg auf den Weg nach Berlin machte, wo Lalla und Vilas damit begonnen hatten, Anusara Yoga als Lehrerausbildung zu unterrichten. Kaum eine andere Entscheidung in meinem Leben hat mich derart nachhaltig wachsen lassen, als Yogalehrerin, wie auch als Mensch. Und das auch über meine Inspiration im Februar 2014 hinaus.

Das 5 Minuten-Interview

Wer ist Kristin? Das verändert sich zum Glück ständig – deshalb lässt sich diese Frage auch nicht wirklich beantworten. Auf jeden Fall ist sie jemand, die immer wieder staunt, wie sich alles verändert und entwickelt.Was hält Dich zusammen? Gute Frage – keine Ahnung, irgendwas scheint diese Billionen von Zellen zu organisieren.

Wie bist Du zum Yoga gekommen? Ich war schon immer auf der Suche nach Freiheit, doch anfangs war sogar mein Yoga eng. Dann bin ich zum Anusara-Yoga gekommen. Und das hat in mein Leben Weite und Beweglichkeit gebracht.

Worauf bist Du stolz?Darauf, dass ich trotz größter Widerstände immer wieder bereit bin, an die Grenze zu gehen.

Was am Yoga bewegt Dich am tiefsten? Mich fasziniert, dass es nie langweilig wird und nicht aufhört. Im Gegenteil: es eröffnen sich feinere und tiefere Ebenen und gleichzeitig wird mein Leben leichter und freier. Für mich ist es eine wunderbare Möglichkeit, mich wieder zu ressourcieren und Verbundenheit zu erfahren.

Lieblings-Yoga-Retreat-Ort? Es gibt viele schöne Orte, aber irgendwie gerate ich immer wieder ins Kloster Cura auf Mallorca. Viel wichtiger als der Ort, sind mir die richtigen Lehrer.

Das Leben ist voll. Was heißt für Dich bewusst leben? Das hat für mich eine sehr körperliche Ebene. Nämlich sich der feinen Bewegungen im Körper (Empfindungen, Energien,…) zunehmend bewusst zu sein.

Womit verwöhnst Du Dich gerne? Ein kleines Schläfchen, wenn ich es brauche. Kaminofen, wenn mir kalt ist. Gutes Essen, wenn ich hungrig bin. Kurzum – ich versuche zu sehen, was ich gerade brauche.

Zu welchem Kontext Deines Da Seins kannst Du uneingeschränkt „JA“ sagen? Das variiert – wenn ich wirklich da bin, ist alles gut. Wenn ich innerlich weg gehe, wird jeder Kontext schwierig.

Was stimmt Dich freudig? Das stimmige Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Nicht im Sinn von „richtig“ oder „falsch“. Aber das Leben an sich fühlt sich immer freudiger und fließender an.

Was macht Dich traurig? Das Gefühl von Ohnmacht, wenn ich an mich heranlasse, was so alles in der Welt passiert.

Welche Musik kann Deinen Alltag immer erhellen? Musik, die meinen Alltag aufhellt, kann sehr unterschiedlich sein, je nach Stimmung, z.B. Jarrah, Ben Harper, Dinesh Mishra, Geoffrey Oryema, Jai Uttal, … ach jetzt höre ich mal auf.Spontaner Wunsch, jetzt, in diesem Moment? Jetzt gerade? Schwierig… Sauna, weil ich kalte Hände habe.

Von wem lernst Du?Oh, da gibt es so einige. Gerade komme ich, wie schon so oft von Lalla und Vilas – da fallen sie mir als erstes ein. Es ist beeindruckend, wie sie mich immer genau dort abholen, wo ich gerade bin. Ebenfalls sehr wichtig, ist für mich Isaac Shapiro. Der ist zwar kein Lehrer im klassischen Sinn, aber ein wunderbar klares und feines Gegenüber, wenn es um das unkonditionierte Sein geht. Und dann ganz vorne mein Mann Michael, der eine unglaubliche Fähigkeit besitzt, mich zu spiegeln, deshalb ist er gleichzeitig mein bester Coach.

Was wünschst Du Dir, was jeder Mensch sofort tun sollte, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Berührbar sein – aber das ist wohl eher ein Zulassen.

Wenn wir Dich zuhause besuchen würden, was würdest Du kochen?
Auberginen mit Granatapfel und Minzjoghurt zum Beispiel.

Wovor hast Du Angst?Da müsste ich mir jetzt Gedanken machen. Wozu? Um Angst zu haben? Gerade fühle ich mich nicht in Gefahr und das ist gut.

Ist die Welt auf einem guten Weg? Wer kann das wissen? Denkend kann ich diese Frage nicht wirklich mit „ja“ oder „nein“ beantworten. Auch nicht, wenn ich mich an irgendeinen Glauben oder ein spirituelles Konzept klammere. Aber wenn ich mich gehalten fühle und innerlich weit werde, spüre ich mich mit dem Guten verbunden. Und das ist für mich die Essenz des Yoga.

Kristin Dahlhaus

Lalla in Kiel „Energy Highways – Yoga von seiner schönsten Seite“ |  5.3.2017

Merle+Kristin „Alles ist schon da“ – Fülle erfahren | 29./30.4.17

Kristin Dahlhaus
Anusara-Inspired Yoga Teacher
Tel.: 0431.577998
www.yoga-essence.com